Allgemeine Geschäftsbedingungen - Vertaalwerk.de

Für alle Dienstleistungen von Vertaalwerk.de gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Vertaalwerk.de. Diese Version ist eine Übersetzung, bindend und rechtskräftig ist ausschließlich die niederländische Version.

Artikel 1 – Anwendbarkeit der Geschäftsbedingungen

1.1 Die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle zwischen Vertaalwerk.de, im Folgenden der Übersetzer genannt, und dem Auftraggeber getätigten Angebote und Vereinbarungen, unter Ausschluss der allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragsgebers, sofern der Übersetzer sich nicht schriftlich ausdrücklich mit deren Anwendung einverstanden erklärt hat.

Artikel 2 – Angebote, Zustandekommen einer Vereinbarung

2.1 Alle Angebote und Preisangaben des Übersetzers sind unverbindlich.

2.2 Alle Angebote und Preisangaben sind exklusive Umsatzsteuer.

2.3 Die Vereinbarung kommt durch schriftliche Annahme des Angebots des Übersetzers durch den Auftraggeber zustande, oder durch schriftliche Bestätigung des Übersetzers eines durch den Auftraggeber vergebenen Auftrages.

2.4 Sofern der Übersetzer vor dem Angebot den gesamten Text nicht hat einsehen können, kann der Übersetzer auch nach der Annahme des Angebots durch den Auftraggeber vereinbarte Preise und Termine widerrufen.

2.5 Der Übersetzer darf jenen als seinen Auftraggeber ansehen, der den Auftrag an den Übersetzer vergeben hat, außer dieser hat dabei ausdrücklich deutlich gemacht, im Namen und auf Kosten eines Dritten zu handeln und vorausgesetzt dass dem Übersetzer zugleich Name und Adresse dieses Dritten mitgeteilt wurden.

Artikel 3 – Änderungen, Widerrufen von Aufträgen

3.1 Sofern der Auftraggeber nach Zustandekommen der Vereinbarungen dem Auftrag Änderungen zufügt, ist der Übersetzer berechtigt, den Abgabetermin und/oder das Honorar anzupassen oder den Auftrag nachträglich abzulehnen.

3.2 Sofern ein Auftrag durch den Auftraggeber widerrufen wird, ist dieser zur Zahlung des bereits ausgeführten Teiles des Auftrages verpflichtet.

3.3 Sofern der Übersetzer zur Erledigung des Auftrags Zeit reserviert hat und diese nicht mehr anderweitig genutzt werden kann, ist der Auftraggeber gehalten, 50% des Honorars für den nicht erledigten Teil des Auftrags zu vergüten.

Artikel 4 – Ausführung von Aufträgen, Geheimhaltung

4.1 Der Übersetzer ist gehalten, den Auftrag nach bestem Wissen und Können und unter Einsatz seiner Fachkenntnis für den vom Auftraggeber angegebenen Zweck auszuführen.

4.2 Der Übersetzer behandelt alle durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellte Information streng vertraulich.

4.3 Der Auftraggeber stellt, sofern verfügbar, auf Bitten inhaltliche Auskünfte über den zu übersetzenden Text sowie Dokumentation und Terminologie zur Verfügung. Der Versand solcher Dokumente geschieht zu Lasten und auf Risiko des Auftraggebers.

Artikel 5 – Intellektuelles Eigentum

5.1 Außer wenn ausdrücklich und schriftlich anders festgelegt, behält der Übersetzer das Urheberrecht auf seine Übersetzungen und seine anderen Texte.

5.2 Der Auftraggeber schützt den Übersetzer vor Ansprüchen Dritter hinsichtlich angeblicher Verstöße auf Eigentums-, Patent-, Autoren- oder andere intellektuelle Rechte im Zusammenhang mit der Ausführung des Auftrags.

Artikel 6 – Auflösung

6.1 Sofern der Auftraggeber nicht seinen Verpflichtungen nachkommt sowie im Fall von Bankrott, Zahlungsaufschub oder Liquidation des Betriebs des Auftraggebers ist der Übersetzer berechtigt, ohne jegliche Verpflichtung zum Schadensersatz die Vereinbarung ganz oder zum Teil aufzuheben oder deren Durchführung aufzuschieben. Er kann sodann unmittelbar Begleichung des ihm Zustehenden fordern.

Artikel 7 - Reklamationen und Konflikte

7.1 Der Auftraggeber ist gehalten, Beanstandungen über das ihm Gelieferte dem Übersetzer so schnell wie möglich, auf jeden Fall aber innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Lieferung, schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung einer Beanstandung entbindet den Auftraggeber nicht von seiner Zahlungspflicht.

7.2 Sofern die Beschwerde begründet ist, wird der Übersetzer innerhalb angemessener Zeit das Gelieferte nachbessern oder ersetzen, beziehungsweise, insofern der Übersetzer aus nachvollziehbaren Gründen nicht der Forderung nach einer Verbesserung nachgehen kann, einen Preisnachlass einräumen.

7.3 Das Recht auf Reklamation seitens des Auftraggebers verfällt, sofern der Auftraggeber das Gelieferte bearbeitet hat oder hat bearbeiten lassen und anschließend an einen Dritten geliefert hat.

Artikel 8 – Frist und Zeitpunkt der Lieferung

8.1 Der abgesprochene Liefertermin ist ein anzustrebender Termin, außer es wurde ausdrücklich schriftlich anderes vereinbart. Sobald dem Übersetzer deutlich wird, dass eine pünktliche Lieferung nicht möglich ist, teilt er dies dem Auftraggeber unverzüglich mit.

8.2 Ist die Überschreitung des abgesprochenen Termins dem Übersetzer zu Lasten zu legen, so ist der Auftraggeber berechtigt, sofern auf die Umsetzung des Auftrags nachvollziehbarer Weise nicht länger gewartet werden kann, den Vertrag einseitig aufzulösen. Der Übersetzter muss in solch einem Fall keinen Schadensersatz leisten.

8.3 Die Lieferung gilt zum Zeitpunkt der persönlichen Übergabe oder des Versands als stattgefunden.

8.4 Lieferung von Daten mittels elektronischer Post gilt als stattgefunden, sobald das Medium die Versendung bestätigt hat.

Artikel 9 – Honorar und Zahlung

9.1 In den Niederlanden basiert das Honorar eines Übersetzers grundsätzlich auf einem Worttarif. Für andere Dienstleistungen als Übersetzungen kann ein Honorar auf Basis eines Stundensatzes oder ein festgelegter Gesamtbetrag für die Dienstleistung berechnet werden.

9.2 Das Honorar ist exklusive Umsatzsteuer.

9.3 Sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, sind Rechnungsbeträge spätestens innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum fällig. Nach Verstreichen dieses Termins von 30 Tagen ist der Auftraggeber unmittelbar und ohne weitere Zahlungsaufforderung in Verzug.

Artikel 10 – Haftungsausschluss

10.1 Der Übersetzer haftet ausschließlich für Schaden, der eine direkte und nachweisbare Folge einer dem Übersetzer zuzuschreibenden Unzulänglichkeit ist. Der Übersetzer haftet niemals für alle anderen Schadensarten, wie Betriebsschaden, Schaden durch Verzögerung und Gewinnausfall. Der Schadensanspruch ist in allen Fällen beschränkt auf den Betrag, der dem Rechnungswert exklusive Umsatzsteuer des betreffenden Auftrages entspricht.

10.2 Zweideutigkeit im Quelltext entbindet den Übersetzer von jeglicher Haftung.

10.3 Der Übersetzer haftet nicht für Beschädigung oder Verlust der zum Zwecke der Ausführung einer Vereinbarung zur Verfügung gestellten Dokumente, Information oder Datenträger. Der Übersetzer haftet ebenso wenig für Schaden, der als Folge der Verwendung von Informationstechnologien oder moderner Telekommunikationsmittel entsteht.

10.4 Der Übersetzer bürgt nicht für die Richtigkeit der durch den Auftraggeber an den Übersetzter übermittelten Daten und übernimmt keine Haftung für Schaden, welcher Art auch immer, sofern der Übersetzer von durch den Auftraggeber übermittelten falschen oder unvollständigen Daten ausgegangen ist, auch, wenn diese gutgläubig übermittelt wurden.

10.5 Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Übersetzer vor allen Ansprüchen Dritter zu schützen, die durch die Verwendung des Gelieferten geltend gemacht werden.

Artikel 11 – Höhere Gewalt

11.1 Höhere Gewalt bezeichnet in diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen, neben dem von Gesetzes wegen und in der Rechtsprechung Gültigen, alle von außen einwirkenden Ursachen, vorhersehbar oder unvorhersehbar, auf welche der Übersetzer keinen Einfluss ausüben kann, wodurch aber der Übersetzer an der Ausführung seiner Verpflichtungen gehindert wird. Dazu zählen auf alle Fälle, aber nicht ausschließlich: Brand, Unfall, Krankheit, Arbeitsstreik, Aufruhr, Krieg, Vorkehrungen durch den Regierungsapparat, länger anhaltende Stromausfälle, Transporthindernisse und Androhung von Terror.

11.2 Während eines Ausnahmezustandes werden die Pflichten des Übersetzers aufgeschoben. Sofern es durch höhere Gewalt dem Übersetzer nicht möglich ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen, ist es beiden Parteien zugestanden, die Vereinbarung zu widerrufen, ohne dass in diesem Fall ein Schadensersatzanspruch besteht.

11.3 Sofern der Übersetzer bei Einsetzen des Ausnahmezustandes seinen Verpflichtungen bereits zum Teil nachgekommen ist, oder seinen Verpflichtungen nur zum Teil nachkommen kann, hat der Übersetzer das Recht, bereits ausgeführte Arbeiten separat in Rechnung zu stellen und ist der Auftraggeber gehalten, diese zu begleichen.

Artikel 12 – Rechtswahl und Gerichtsstand

12.1 Das Rechtsverhältnis zwischen Auftraggeber und Übersetzer unterliegt dem niederländischen Recht.

12.2 Alle Rechtsstreitigkeiten über diese allgemeinen Geschäftsbedingungen fallen unter das Urteil des zuständigen niederländischen Gerichts.

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